Die Region
Die Veranstaltungsreihe musik+ findet jährlich vor allem in Hall in Tirol und Innsbruck statt.

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© Stadtmarketing
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Hall in Tirol

Freunde historisch erhaltener Bauwerke kommen in Hall ins Staunen. Sie ist eine der besterhaltenen Altstädte Österreichs und bildet eine gelungene Symbiose mit modernen architektonischen Konzepten wie dem Salzlager, der neuen Hochschule UMIT oder dem Parkhotel. Der mittelalterliche Stadtkern lässt die Vergangenheit Halls als wohlhabende Stadt erkennen: Im Mittelalter wurde sie durch die Salzgewinnung zum bedeutendsten Wirtschaftsplatz Nordtirols. Weitere Gründe des Reichtums waren der Warenumschlagsplatz für den Handel auf dem Inn und die landesfürstliche Münzstätte, die ab Mitte des 15. Jahrhunderts in Hall angesiedelt war. Moderne Bauten, wie das von Lois Welzenbacher errichtete Parkhotel und das von Henke und Schreieck entworfene Nebengebäude, stehen in einem spannenden Dialog zwischen Alt und Neu. Viele Veranstaltungen von musik+ finden im Salzlager statt. Ursprünglich Lagerstätte des Salzes, wurde das (von Hanno Schlögl adaptierte) Gebäude Mitte der 90er Jahre erstmals als Veranstaltungsraum genutzt. Markant ist die Säulenhalle mit ihren neun Meter hohen Pfeilern. Ein weiterer Veranstaltungsort ist die Pfarrkirche St. Nikolaus. Eine Sonderheit der barock geprägten, aber ursprünglich im gotischen Stil erbauten Kirche ist der aufgrund von Erweiterungen durch Platzmangel asymmetrische Altarraum. Auch die Salvatorkirche (Familienbesitz seit 1406) und die Herz-Jesu-Basilika (ehem. Stiftskirche) werden immer wieder bespielt. www.hall-in-tirol.at


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© Christoph Lackner
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© Christoph Lackner

Innsbruck

Die Tiroler Landeshauptstadt zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus: Neben prunkvollen Bauwerken und verschiedenen architektonischen Stilen bietet die Stadt unterschiedlichste kulturelle und sportliche Anreize. Während des Besuchs sollte man unbedingt an Innsbrucks Wahrzeichen, dem Goldenen Dachl, vorbeispazieren. Im Gebäude befindet sich ein Museum über Kaiser Maximilian I., der seine Lieblingsstadt Innsbruck in beträchtlichem Maße prägte. In der Hofkirche baute er sich sein Grabmal, umringt von den „schwarzen Mandern“ (schwarzen Männern), wobei er letztendlich in Wiener Neustadt begraben wurde. Die kaiserliche Hofburg und die Triumphpforte sind ebenfalls Denkmäler, die an die Zeit der Habsburger erinnern. Im angrenzenden Innsbrucker Dom können nicht nur Kunstliebhaber das berühmte Mariengemälde von Lucas Cranach dem Älteren bewundern. Besonders an Innsbruck ist die Verbindung von Kultur und Sport. Neben zahlreichen Museen, großen und kleinen Kunstgalerien finden Sie gemütliche Cafés und vor allem alljährlich stattfindende kulturelle Schwerpunkte, darunter auch die Veranstaltungen von musik+ und des Osterfestival Tirol im Congress Innsbruck. www.innsbruck.at