Der Einfluss von Bach ist wirklich enorm. Ich spiele jeden Tag Bach. Für uns ist Bachs Vermächtnis eine Verkörperung leidenschaftlicher Emotionen, seelenvoller Menschlichkeit und wahren Humanismus, der im Gegensatz zur dunklen Welt des rohen Bösen und der Menschenverachtung steht. (Dmitri Schostakowitsch)

Dmitri Schostakowitsch war, so wie viele Künstlerinnen und Künstler vor und nach ihm, Bachs Musik sehr verbunden. Im Alter von zwölf Jahren spielte er bereits beide Bände des Wohltemperierten Klaviers, in seinen Kompositionen spürt man dessen Geist. So ist es naheliegend, dass das Ensemble G.A.P. (auf alten und neuen Instrumenten) gemeinsam mit der Sopranistin und Bach-Spezialistin Dorothee Mields – als Solistin mit Philippe Herreweghe immer wieder bei uns zu Gast – ein Programm um beide spinnt. Im Zentrum steht der Gedanke der Erlösung, die heilende und verbindende Kraft der Musik: Diese reicht von Arien aus Kantaten Bachs, u.a. Ich bin in mir vergnügt, BWV 204 und Komm, du süße Todesstunde, BWV 161 bis zu Schostakowitschs Klaviertrio op. 8 sowie den 7 Romanzen nach Gedichten von Alexander Blok op. 127.

Dorothee Mields – Sopran
G.A.P. Ensemble
Oriol Aymat Fusté – Violoncello
Luca Quintavalle – Cembalo und Klavier
Ltg: Emilio Percan – Violine

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In diesem Zusammenhang möchten wir auf den Bach-Schwerpunkt des Haus der Musik Innsbruck hinweisen. Über die gesamte Spielzeit sind Werke im Original und in Bearbeitungen zu erleben.